Apportier-Anti-Knautsch-Set
Sporthund-Lind-Kollektion59,90 EUR
incl. 19 % MwSt zzgl. Versandkosten
Produktbeschreibung
- Hoch – Effektives Anti – Knautsch - Training
- 3 Metallrohre mit untersch. Durchmesser
- 1 Holzkern zum Testen
- 2 „Servier-Gabeln“ für besseres Aufnehmen
- Mit Trainingsanleitung von Prof. Lind
„Knautschen“ gehört nach wie vor zu den weit verbreitetsten Problemen im Hundesport. Prof. Ekard Lind untersuchte die Ursachen und legt mit dem Apportier-Anti-Knautsch-Set eine wirksame Methode gegen unruhiges Tragen und Halten vor. Große Durchmesser des Kerns auf der einen Seite, extrem hartes Material auf der anderen sowie Abnehmen in Horizontalposition, - das Ganze im Verbund mit einer ausgereiften Methodik und Didaktik bieten ein hochwirksames Mittel gegen das punktezehrende „Knautschen“. Mit Trainingsanleitung.
Das Sortiment besteht aus drei kurzen Metall-Rohren mit unterschiedlichem Durchmesser sowie einem Holzkern. Apportier-Tests mit unterschiedlichen Materialien und Durchmessern zeigten, dass die Faktoren „Materialwahl“ und „Durchmesser“ (des zu tragenden Gegenstandes maßgeblich an der Intensität des Knautschens beteiligt sind. Unter Verwendung großer Durchmesser und harter Materialien nahm das Knautschen jeweils signifikant ab. Daher beginnt man in dieser neuen Methode zunächst damit, das Aufnehmen von Metallgegenständen angenehm, interessant und freudig zu vermitteln. Ist das erreicht, trägt der Hund anfangs das Metall-Rohr mit dem größten Durchmesser. Damit es beim Vorsitzen infolge des Hochsehens nicht nach hinten unten fällt und wiederum zum Knautschen verleitet, nimmt der Teamführer den Apportiergegenstand auf einem niederen Camping-Hocker sitzend in Empfang. Der Hund kommt heran, nimmt das Rohr auf (eventuell unter Verwendung der beiden Servier-Gabeln) und setzt sich zwischen die Bein, wobei er gleichzeitig das „gerade“ Vorsitzen lernt. Das Abgeben wird mittels Beutetausch durchgeführt (Motivationsobjekt, Leckerli, Futterschüssel akustisches Lob oder anderes). Nach einigen Wochen wird der Hund das Metallrohr ohne zu Knautschen tragen, halten und abgeben. (Die hierfür erforderlichen Techniken des Spannungs- Aufbaus, - Haltens und – Abgebens können hier aus Raummangel nicht behandelt werden. Siehe Fachliteratur!). Nach und nach werden schmalere Rohre eingesetzt. Erst wenn der Hund das Rohr mit geringstem Durchmesser ruhig trägt, kommt der Holzkern zum Einsatz. Derart, dass jeweils unmittelbar vor dem Apportieren mit dem Holzkern nochmals ein Apportiervorgang mit einem mehr oder minder dicken Alu-Rohr vorausgeht. Auf diese Weise ist das beanstandungsfreie Tragen im Kurzzeitgedächtnis, was sich dann beim Apportieren mit dem Material Holz günstig auswirken wird. Damit der Hund die Rohre leicht aufnehmen kann, werden sie auf zwei mitgelieferte Gabeln gelegt, die in die Erde gesteckt werden. Um das kostbare Hörzeichen <Bring> nicht für das selbstverständliche Hinauslaufen, sondern für das eher schwierige Zurückbringen einzusetzen, bauen wir das Apportieren in umgekehrter Reihenfolge auf. Wir konditionieren das Heranbringen, nicht das Hinauslaufen, denn das Nachjagen einer fliehenden Beute muss der Hund nicht lernen. Das läuft instinktiv ab. Der Hund wird abgelegt, wir schleichen uns von ihm weg („Paradeübung“ Team-Balance), bleiben stehen, drehen uns um legen den Apportiergegenstand langsam auf den Boden, richten uns wieder auf und rufen den Hund nach dem Spannungsaufbau mit dem Hörzeichen <Bring> zu uns. (Siehe Fachbericht „Bringen, Freudig, schnell, exakt in mehreren Fachzeitschriften). Während er herankommt, setzen wir uns auf den Campinghocker, locken ihn mit <Bring> und (beispielsweise) der Futterschüssel in der Hand zu uns her. Zwischen den Beinen angekommen, nehmen wir das Metall-Rohr ab und geben ihm dafür einige Happen aus der Futterschüssel. Der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Mit zunehmender Sicherheit bringen wir ab und zu das vorgeschriebene Bringholz ein, wobei wir jedoch stets einige Wiederholungen mit dem Metallrohr voranstellen. - Achtung! Die Serviergabeln dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn keine Verletzungsgefahr droht! Läuft der Hund noch unkontrolliert über den Apportiergegenstand hinweg, so sollten die Serviergabeln nicht eingesetzt werden. Im Idealfall wird der Apportiergegenstand lange Zeit in ein LEIWI (Leitwirkungen) – U gelegt (Siehe Buchtitel „Hunde sanft leiten und motivieren – Cadmos). Dies fördert das korrekte Halten vor dem Gegenstand, es verhindert das Darüberhinauslaufen und fördert zudem ein enges Umdrehen. Bei dieser Anordnung haben sich die Serviergabeln in der Anfangsphase als zusätzliche Hilfe bewährt.


