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LEIWI Basis-Zaunsystem

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Preis: 99,90 EUR

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Art.Nr.: 7859100
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Produktbeschreibung
Das Set enthält:
  • 4 Pflöcke 126 cm Höhe
  • 4 Diagonalstreben
  • 2 Zäune 100 cm hoch, 150 cm lang
  • 6 Pflöcke 74 cm Höhe
  • 2 Zäune 47 cm  hoch, 100 cm lang
  • 1 Zaun 47 cm hohc, 300 cm lang
  • 2 x 3 m geflochtene Leine auf Haspel


•    Hunde mittels Gegenständen führen und leiten
•    Anpassung statt Druck und Drohung
•    Sanftes Formen und Führen
•    Durch raffinierte Lernkombinationen:
•    Details und formale Ansprüche „nebenbei“ lernen


Kurztext:

Hunde weichen Hindernissen aus, lassen sich durch Leitlinien führen und werden dadurch in keiner Weise psychisch negativ belastet. Diese Phänomene lassen sich methodisch nutzen, um nahezu jede Übung als auch Aufgabendetails in der Hunde- Erziehung und – Ausbildung auf einfache Weise zu vermitteln. Prof. Lind hat seine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Leitwirkungen in seinem Buch „Hunde sanft leiten und motivieren“ (Cadmos 2009) veröffentlicht. Leitwirkungen, kurz LEIWI`s genannt, lassen sich mit jeder Ausbildungsrichtung kombinieren und bieten ein unerschöpfliches Reservoire an Möglichkeiten. Der Einsatz der Leitwirkung hält den Teamführer anonym und wirkt sozusagen im Hintergrund – nebenbei.. Aus diesen Gründen sind LEIWIS aus der modernen Hundeausbildung nicht mehr wegzudenken. Die Firma Sporthund  hat das Programm umgesetzt und leistet mit den vorliegenden LEIWI`s einen wertvollen, zukunftsweisenden Beitrag zur modernen Hundeausbildung.

 

LEIWI`s (Leitwirkungen) (Bouklet)

Gegenstände im Dienste der Hundeerziehung oder des Sports einzusetzen, ist nicht neu. Schon vor fünfzig Jahren übten Hundesportler das Fußgehen entlang von Mauern und Zäunen. Auch der Pferch, eine Zaun-Anordnung, die es dem Hund verwehrte, seitlich oder nach hinten an der Hürde vorbeizulaufen, wurde schon in der letzten Generation genutzt. Aber die Bedeutung der umfassenden Möglichkeiten, Objekte für nahezu jede Übung methodisch zu integrieren, war lange nicht erkannt. Und es gab keinen Begriff dafür.  

Prof. Ekard Lind, einer der Wegbereiter moderner Hundeausbildung, entwickelte in den Jahren 1996 bis 1998 mehrere Methoden, um die Ziele einer zeitgemäßen Mensch-Hund-Beziehung, auch unter hohen sportlichen Ansprüchen, mit zeitgemäßen Mitteln praktisch umzusetzen. So entstanden auch die „Passiven Einwirkungen“, wie er diese Methode zur Zeit ihrer Entstehung nannte.

In den Zeitschriften SVÖ-Nachrichten 10 und 11/1998 (Schäferhunde-Verein Österreich), Hundesport 1 und 6/1999 (Organ des VDH – Verband des Deutschen Hundewesens) sowie in der SV-Zeitung 9/2001 (Zeitung des Schäferhundevereins) stellte Lind praktische Anwendungen der Passiven Einwirkung an vielen Beispielen der Ausbildung vor. Unter anderem: U-Zaun, Korridor, Pflöcke oder Führungs-Gerten (an Stelle der damals üblichen aktiven Einwirkungen beim „geraden Vorsitzen“). Auch andere Gegenstände wie zum Beispiel Tonnen, Pflöcke oder Spezialzäune, die heute immer bekannter werden, wurden dort erstmals vorgestellt. 1999 kam das weltweit erste „Leit-Set“ heraus: Speziell konzipierte Zaun- und Pflockgegenstände, die für die wichtigsten Übungen mit passiver Einwirkung entwickelt wurden. Heute stellt Prof. Lind gemeinsam mit „Sporthund“ die Leitwirkungen innerhalb eines ausgereiften Programms vor. Einsetzbar für zahlreiche Übungen und für jede Hundesportart. Profitieren Sie von diesem jahrzehnte langem Know-How. Sie werden begeistert sein von der verblüffend einfachen Anwendung und den Vorteilen beim Vermitteln neuer Übungen oder auch bei erforderlichen Korrekturen.

Aufbau

Das LEIWI-Set-Basis  besteht aus Zäunen, Pflöcken und Reling. Zu Beginn nutzt man tunlichst Zäune, weil diese  intensiv wirkt und im Handling besonders einfach sind.  Pflöcke lassen sich nebeneinander stellen, wobei ein ähnlicher Effekt entsteht wie beim Zaun. Ist der Hund mit Zaun und Pflock vertraut, wechselt man mit zunehmendem Fortschritt zur weniger aufwändigen Reling. Zaun, Pflock und Reling lassen sich auch kombinieren. Bei Verwendung der hohen Zäune oder bei längeren Zaunstrecken mit dem niederen Zaun wird empfohlen, die mitgelieferten Diagonalrohre zu nutzen. Die Diagonalrohre werden jeweils an den beiden äußeren Pflöcken schräg auf den  Boden gestellt und oben am Pflock eingehakt. So stehen die Flächen plan und weisen keine Verwölbungen auftreten.

Aufbau schrittweise: Siehe Aufbauskizzen!  Der Aufbau gestaltet sich denkbar einfach.
1) Der jeweils verwendete Zaun wird plan am Boden ausgelegt.
2) Die entsprechenden Pflöcke vorsichtig durch die Laschen führen (Haken nach innen gegen Verkaken)

3) Pflöcke drehen, so dass die Haken nach außen zeigen

4) Die Pflöcke in den Boden stecken, evtl. unter Verwendung der Trittplatte.
     Man achte darauf, dass die Pflöcke senkrecht stehen und so weit auseinandergestellt werden,
     dass der Zaun eine leichte Spannung erfährt.
5)  Falls erforderlich, die beiden Endpflöcke mittels Diagonalrohren abstützen.

 

 

Hinweis: Das Material ist höchst strapazierfähig und weitgehend verwitterungsresistent. Trotzdem wird empfohlen, LEIWI`s nicht permanent stehen zu lassen. Wie bei jedem Material, welches Sonne und Witterung  ausgesetzt wird, treten Ermüdungserscheinungen in der Elastizität und Haltbarkeit auf.

 

 

Allgemeine Trainingshinweise (Bouklet)

Es ist nicht möglich, im Rahmen dieser kurzen Anleitung alle Einzelheiten im Umgang mit Leitwirkungen zu vermitteln. Wir empfehlen daher das bereits erwähnte Fachbuch „Hunde sanft leiten und motivieren“ (CADMOS Verlag). Im Folgenden einige kurzgefasste Hinweise.

Wichtig ist, dass man den Hund vor dem Einsatz einer Leitwirkung mit dieser vertraut macht. Das Desensibilisieren ist unabdingbare Voraussetzung dafür, dass die LEIWI im Hintergrund wirkt und nicht in den Vordergrund des Bewusstseins gerät. Erst wenn der Hund keinerlei Befangenheit gegenüber der Leitwirkung zeigt, sollte sie methodisch eingesetzt werden.

Der Ablauf sollte gut geplant werden und der Teamführer sollte seinen Part  beherrschen, bevor er die Übung mit dem Hund durchführt. Einige Wiederholungen im „Trockentraining“ (Ohne Hund) haben sich in der Praxis bewährt.

Es empfiehlt sich, mit Zäunen zu beginnen, bevor man zu weniger „intensiv präsenten“ LEIWI`s wie beispielsweise „Relings“ übergeht.  Desgleichen ist es vorteilhaft, zuerst stationäre Pflöcke zu verwenden, bevor man den „mobilen Pflock“ einsetzt.

Die wichtigsten Regeln im  Einsatz von LEIWI`s lauten:
 Das Programm muss ausreichend lange durchgeführt werden (Anhaltspunkt: zwischen 3 und 8 Wochen)
 Übesequenzen und -Pausen sind einzuhalten. (Üben an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mit
    jeweils ausreichenden Wiederholungen.
  Das Programm darf bis zum Eintreten erkennbarer Erfolge auf keinen Fall unterbrochen oder zu
    früh abgesetzt werden. „Heute mit LEIWI; morgen OHNE“ führt dazu, dass sich der Hund das „Trennen“
    angewöhnt und damit den erwünschten Lernerfolg vereitelt.
  Ist der bezweckte Erfolg eingetreten, wird die entsprechende Übung trotzdem hin und wieder unter
    Verwendung der LEIWI geübt. So wirkt man der „Versandung“ entgegen.

Die im Folgenden vorgestellten Anwendungen stellen nur einen Teil dessen dar, was alles möglich ist.  Man wird relativ schnell erkennen, dass es für jedes Problem Lösungen mittels Leitwirkungen gibt. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Anwendungs-Möglichkeiten (einige)

LEIWI - Zäune in Reihe

Leinenführigkeit, Freifolge, 180 Grad Kehren (Hund innen und außen mitgeführt), Zum Geraderichten, falls der Hund beim Herankommen oder Voranlaufen schief oder im Bogen läuft. Zum Geraderichten, wenn der Hund beim Apportieren oder auf dem Weg zur Box (Obedience)  einen Bogen macht. Als Abgrenzung eines bestimmten Bereiches oder Eingangs.

LEIWI - Zäune im Kreis  (u.a. Tabzonen)

Schutz von Pflanzen und Bäumen, Schutz vor Gefahren für den Hund (Kellerabgänge u.a.),

LEIWI - U-Z aun

180 Grad Kehren nach Links und Rechts, Hund innen oder außen. – Apportieren. – Identifizieren.

LEIWI - Seitliche Begrenzungszäune

Bei Sprüngen über Hürden zur Absicherung gegen seitliches Vorbeilaufen. – Bei Stabhürden als Absicherung gegen Unten Durchlaufen. – Bei Sprüngen über den Menschen (Arm-, Bein- und Körpersprünge). Absicherung beim Sprung über die A-Wand und über andere Hindernisse.

LEIWI - Winkel

Für korrekte 90 Grad Richtungsänderungen. –

LEIWI - Trichter

Zum „Einfangen“ beim Herankommen und Vorsitzen oder vor Hindernissen.

LEIWI - Korridor

Hilfe beim Rückwärtsrichten. –zum Geraderichten beim Herankommen (Im fortgeschr. Stadium).  – Für korrektes Abliegen. –

LEIWI - Pflock (Pflockreihe)

Angehen, Absitzen, Ablegen, Herankommen und viele andere Übungen (mit sationären Pflöcken oder auch mit „mobilem Pflock“

Weitere LEIWI - Anwendungen

Die Anwendungsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Siehe auch Buchtitel „Hund sanft leiten und motivieren“ (Cadmos). Hier einige Anregungen: Verschiedene geometrische Figuren, die umgangen werden (auch innen): Dreieck, Z, M, Ellipsen, Acht u.a.

 

Haftungsklausel. Die Nutzung der beiliegenden Trainingshilfen geschieht auf eigenes Risiko und Gefahr. Weder der Hersteller noch der Entwickler haften für Unfälle oder Folgen, die sich aus Nutzung beiliegender Objekte ableiten. Es sei darauf hingewiesen, dass der Einsatz harter Materialien zum Apportieren unter Umständen zu Komplikationen führen kann. Im Zweifelsfalle möge sich der Anwender Rat beim Tierarzt oder beim Trainer seines Vertrauens einholen.

Frage zum Produkt

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