Zielführende Ausbildung mit Bodentarget

Probiere es mal aus! Übung zum Nachmachen: Bodentarget 

Aber fangen wir doch erstmal damit an, was ein Bodentarget überhaupt ist. Kurz erklärt, ist das ein Gegenstand, der am Boden liegt. Das kann jeder beliebige Gegenstand sein, vorzugsweise werden flache genutzt, denn der Hund soll denn berühren oder sich sogar draufstellen. Oft wird dieser auch Pfotentarget genannt.

Welchen Sinn soll das haben? Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Target ja „Ziel“. D.h. man nutzt ein Target, um dem Hund eine bestimmt Position, einen Ort etc. nahezubringen.

Im Hundesport findet man Bodentargets zum Beispiel im Obedience, wo der Hund "in die Box" muss. Im IGP-Sport ist es das "Voraus". Der Hund lernt sich vom Hundeführer zu entfernen und einen bestimmten Punkt anzulaufen. In diesen beiden Beispielen wird das Target wieder abgebaut. Es gibt aber auch Beispiele, wo der Abbau entfallen kann, weil das "Target" später Bestandteil der PO ist. Bei den "running contacts" im Agility zum Beispiel, lernt der Hund, dass es sich lohnt, über bestimmte Flächen auf den Geräten zu laufen. 

Es ist relativ einfach und ohne großes Fachwissen kann man einem Hund das Bodentarget beibringen. Dafür eignet sich ein flacher Gegenstand, den der Hund nicht als Apportiergegenstand oder Spielzeug interpretieren kann: Zum Beispiel ein Stück Teppich, ein Untersetzer oder auch zweckentfremdet eine Frisbeescheibe.

Unsere Autorin Kathrin Overrödder erklärt, wie sie das Bodentarget aufbaut:

Du brauchst: Viele besonders kleine Leckerchen, die der Hund schnell schlucken kann. 

Schritt 1: Lege den Gegenstand in Anwesenheit deines Hundes auf den Boden. Vermutlich wird dein Hund neugierig schauen, was du denn da auf den Boden gelegt hast. Belohne nun jeden Blick deines Hundes in Richtung des Targets. Belohne dabei in der Nähe des Targets, damit dein Hund lernt, dass es etwas damit zu tun hat. 

Schritt 2: Wenn dein Hund Interesse an dem Target zeigt, da er ja für jeden Blick in die richtige Richtung eine Belohnung bekommen hat, wird er vielleicht auch schon einen Schritt auf das Target zu machen. Belohne jede Bewegung in Richtung des Targets. 

Schritt 3: Mit der Zeit wird dein Hund immer näher Richtung Target kommen und es vielleicht schon berühren. So arbeitest du dich immer weiter vor, bis dein Hund auf dem Target steht. Dort belohnst du sehr großzügig und mehrmals hintereinander. 

Schritt 4: Wirf ein Leckerchen weg, so dass dein Hund hinter her läuft. Vermutlich wird er sich schnell wieder in Richtung des Targets orientieren, denn dort gab es gerade ja eine große Belohnung. Dies belohnst du erneut, so dass dein Hund versteht, dass er sich auf das Target draufstellen soll. 

Hat der Hund das verstanden, kannst du dein Target für die unterschiedlichsten Übungen deiner Hundesportdisziplin nutzen. Mit Hilfe klassischer Konditionierung und positivier Verstärkung erreicht man ein schnelles Verständnis und ganz nebenbei auch noch eine positive Grundstimmung beim Hund.

 

 

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