YAVIEBUS - ein Hybrid

Da ist er also: der verbesserte YAVIEBUS mit Jute-Wechselüberzug. Ein Hybrid zwischen Technikkissen und Kurzarm, der kaum Wünsche offen lässt.

Der Technik-Kurzarm kommt mit drei durchdacht positionierten Griffen, zwei breiten Brücken unter der Überzugbefestigung sowie einer zusätzlichen Aufnahme für ein Gurtband am Ellbogenschild daher. Damit ist er bestens für die Einsprung- und Griffarbeit im Schutzdienst ausgerüstet. Zudem ist er sowohl für Links- als auch für Rechtshänder verfügbar. 

Ich habe den YAVIEBUS Long (linke Ausführung) hauptsächlich bei der technischen Ausbildung im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Für mich bietet er den optimalen Übergang zwischen einem weichen Beißkissen und dem harten Trainingsärmel, ohne zwischen verschiedenen Junghundärmeln und Technikkissen hin- und herwechseln zu müssen. Wenn man häufig Auswärts unterwegs ist, lernt man diese Vielfältigkeit aus logistischen Gründen rasch zu schätzen! In der Arbeit mit verschiedenen Rassen lassen sich keine signifikanten Nachteile erkennen – der lange, relativ weiche Keil erlaubt ein aktives Greifen mit den Backenzähnen und lässt so intensives Zuschrauben auslösen. Es beißt sich offensichtlich angenehm darauf.

Der YAVIEBUS in Verwendung als Kurzarm oder als Technikkissen ... ein Hybrid eben.Die Griffe haben eine glatte Kunststoffoberfläche – diese wird bei Nässe ziemlich rutschig. Da dürfte gerne ein Material mit besserem Grip verarbeitet werden. Dafür sind sie belastbar verschraubt und halten auch knackige lange Fluchten. Im Bedarfsfall lassen sich die ordentlich versenkten, abgerundeten Schraubköpfe mit einem Imbusschlüssel nachstellen – das war allerdings auch nach intensivem Einsatz noch nicht nötig!

Der schräg gestellte Griff unter der vorderen Brücke dient der Kurzarm-Funktion. Dabei wird der lange Beißkeil automatisch in einen korrekten Winkel gestellt. Hier zeigt sich allerdings ein Nachteil für Helfer mit kurzen Unterarmen, wie es bei mir der Fall ist: vom Griff bis zur hinteren Brücke liegen 34 Zentimeter – ein ruckartig angewinkelter Arm kollidiert hier am Bizeps mit der Brücke (die immerhin eine weiche Polsterung aufweist). Für längere Arme stellt dies kein Problem dar. Denkbar wäre hier eine Aussparung der Brücke oder gar ein individuell verstellbarer Griff. Bei mir wären das etwa drei Zentimeter, um ihn komfortabel als Kurzarm einsetzen zu können. Ansonsten schafft eine zusätzliche Ellbogenbandage vertretbare Abhilfe, die ich auch für anatomisch ähnlich benachteiligte Helfer empfehle.

Vom Gewicht her zeigt sich der YAVIEBUS durch die solide Verarbeitung schwerer als ein Technikkissen ohne Wechselbezug. Das mag zwar beim häufigem Hochhalten und „hohen“ Einsprüngen für den Helfer etwas anspruchsvoll werden, jedoch besticht die gute Balance am Mittelgriff. Als Übergang zum Schutzarm ist dieses Gewicht absolut vorteilhaft – die jungen Hunde bauen beim Abtragen und Kontern am langen Seil notwendige Muskulatur auf, um den Umstieg zum späteren Prüfungsärmel problemlos zu meistern. Dieser Punkt gefällt mir im Anbetracht auf die Gesunderhaltung unserer vierbeinigen Sportsfreude ausgesprochen gut.

Ein absoluter Pluspunkt ist zudem die wechselbare Manschette: Durch den Klett und die beiden Zurrpunkte auf den Brücken sitzt sie bombenfest. Der kostenintensive Verschleiß von Junghundärmeln und auch der hygienische Aspekt bei Auswärtstraining mit fremden Hunden ist hier absolut zufriedenstellend gelöst worden. Die Manschette ist gut verarbeitet, hält angemessen lange, hat einen integrierten Nässeschutz und wird gerne angenommen.

Alles in allem eine klare Kaufempfehlung für den YAVIEBUS Long, der bei mir sicherlich noch lange im Dienst sein wird!

Der Yaviebus eignet sich in Kissenverwendung perfekt für das Training technischer Elemente, wie z.B. das „Einspringen“.

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